Dicke Lippen und Bäuche am Probewochenende

Die Glögglis am Proben

Der 11.11. steht bald vor der Tür und auch die nächste Fasnachts-Saison lässt nicht mehr so lange auf sich warten. Die Vorbereitungen dazu laufen bei den Glögglis auf Hochtouren. Ende Oktober hat traditionell das Probewochenende stattgefunden. 
 
Nach der langen Sommerpause und dem Probeauftakt Anfang Oktober ist das Probewochenende jeweils ein erstes Highlight im neuen Fasnachtsjahr. Sechs neue Stücke stehen in diesem Jahr auf dem Programm, das braucht einiges an Ansatz, Training, Zusammenspiel und …Bier. Das hat auch der Musikalische Leiter Roland Stillhard erkannt und spontan ein Fässli Bier gesponsert. Mit guter Laune traf man sich also am Samstagnachmittag zur Probe im Glöggli-Keller. Nach einigen gemeinsamen Stücken schwärmten die Register aus. In kleineren Gruppen wurden schliesslich falsche Töne ausgemerzt, Rhythmen einstudiert und erste Choreografie-Elemente ausprobiert. Diszipliniert wurde geprobt, bis es draussen schon fast eindunkelte. 
 
Am Abend ging es dann in den gemütlichen Teil über. Tourenplanerin Sarina Fehr erläuterte das Fasnachtsprogramm 2020 und anschliessend traf man sich im Party-Raum zum Fondue-Plausch. Ein strenger Tag endete so in einem lustigen Abend mit einigen kreativen Spielen und toller Stimmung. Die Bläser-Lippen waren ungefähr gleich dick wie die Fondue-Bäuche
 
Practice, practice, practice
 
Mit eher kleinen Augen ging die Proberei am Sonntag weiter. Im Glöggli-Keller hing ein – naja, nicht sooo toller – Duft-Mix aus Käse, Rauch und Party. Man war nicht direkt traurig, wenn man für die Registerprobe noch einmal nach draussen durfte. Immer und immer wieder wurden schwierige Passagen geübt und wiederholt, bis schliesslich auch die schwierigsten Stücke langsam zu klingen begannen. «Practice, practice, practice», wie Roland zu sagen pflegt. 
 
Nach einem feinen Mittagessen bei unseren Sponsoren stand am Nachmittag noch die Gesamtprobe auf dem Programm. Endlich hörte man, was man die vergangenen Stunden geübt hatte. Die Stücke wurden zusammengesetzt und erstmals gemeinsam gespielt. Ein tolles Gefühl, dass man sich auf die Fasnacht freuen kann.